"IG Moschde" Neusatz/Rotensol

Interessensgemeinschaft Obstanbau und Obstverwertung

10. November 2023
von Verena
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Saisonrückblick 2023 und Einladung zum Vortrag im November

Geringe Obstmengen haben dieses Jahr zu einer kurzen Mostsaison geführt. Wir haben am 9. September mit dem Reinigen und Testen der Anlage begonnen. Das Schaumosten bei der Erlebniswanderung am nächsten Tag mit Verkauf von frischem Apfelsaft und selbst gebackenem Apfelbrot ist bei den Besuchern sehr gut angekommen. Ab dem 16. September hatten wir sechs öffentliche Termine angeboten, von denen (mangels Nachfrage) leider nur drei durchgeführt werden konnten. Insgesamt wurden dabei 5279 kg Obst zu Saft gepresst und ca. 2600 Liter heißabgefüllt.

Ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer würde die IG Moschde nicht funktionieren. Daher haben wir zum Dank für den tollen Einsatz in diesem Jahr ein Helferfest veranstaltet. Am 28. Oktober trafen sich 17 Helfer und einige BegleiterInnen zu einem gemütlichen Abendessen im Restaurant Toskana IV in Bad Herrenalb.

 

Über den Mostbetrieb hinaus, setzt sich die IG Moschde auch für den Erhalt und die Förderung des Obstanbaus in Neusatz und Rotensol ein. Hierzu versuchen wir regelmäßig Informationsveranstaltungen und Baumschnittkurse anzubieten.

Zu unserer nächsten Veranstaltung am 24. November 2023 laden wir alle Interessierten aus der örtlichen Umgebung zu einem Vortrag über Die Bedeutung von Streuobstwiesen und deren Erhaltung in die Remise in Rotensol ein. Vor dem Hintergrund von Klimawandel, Artenschwund und Flächenverbrauch soll die Wertigkeit von (Streu)Obstwiesen dargestellt werden. Hierbei wird auch dazu eingeladen, vorhandene Obstbäume möglichst lange zu erhalten bzw. Neupflanzungen zu realisieren. Beginn ist um 19.30 Uhr. Im Anschluss freuen wir uns über ein gemütliches Beisammensein bei Getränken und Snacks.

6. Oktober 2023
von Verena
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Moste im Einsatz

Sie läuft wieder, die alte Mostpresse, ehrenamtlich betrieben von der IG Moschde Neusatz/Rotensol im Untergeschoss des alten Neusatzer Schulhauses.

Nathalie Krause und Daniel Simon schichten versiert Lage um Lage der Maische zu einem Turm, bis er hoch genug fürs nächste Pressen ist. Keine Angst dürfen sie vor den zahlreichen Wespen haben, die das Obst und den frisch gepressten Saft umschwirren. Nebenan wird schon Saft fürs Heißabfüllen in den Edelstahlbehältern erhitzt. Die nächsten ankommenden Kunden wuchten draußen bei Wolfhart König ihre Säcke auf die Waage.

Das Mosten sei schlecht berechenbar in dieser Saison, erklärt König. Die einen Apfelbäume hätten gar keine Früchte, die anderen hingen brechend voll. Es ist der zweite Termin an diesem Spätsommersamstag. Eine Woche zuvor waren lediglich 1,3 Tonnen Obst gepresst worden. In Spitzenjahren, so der IG Moschde-Vorsitzende Timo Krause, habe es schon Tage mit bis zu vier Tonnen Obstverarbeitung gegeben.

Der Löwenanteil wandert mittlerweile regelmäßig in Bag-in-Box-Beutel mit haltbar gemachtem Saft. Aber es gibt auch Kunden, die ihre eigenen Möglichkeiten besitzen. So wie Familie Pfeiffer aus Rotensol, wo Großvater, Vater und Sohn gemeinsam knapp eine halbe Tonne Äpfel mitbringen. 80 Liter ihres gepressten Saftes, so erklären sie, wandert in ein Druckmostfass. Darin vergärt der Saft nicht und kann immer frisch gezapft werden. Zuerst aber heißt es auch für sie: Äpfel auf die Schütte, hinein in die Spindel, zerhäkseln, aufschichten, pressen. Zuvor schütteln die IG-Mitglieder noch die letzten Tücher mit Trester vom letzten Anpressen aus. Der Trester geht wie immer an heimisches Vieh als Futter.

An diesem letzten Tag im September werden es am Ende doch noch unerwartet erfreuliche 2,4 Tonnen, aus denen, so König, immerhin 1.500 Liter Saft gepresst wurden. Vor allem von Leuten aus der unmittelbaren Umgebung – oder wie König schmunzelnd erklärt: „Es sind Anmeldungen von drei Pfeiffers und drei Königen!“ Kommenden Samstag, 07. Oktober 2023, sind noch wenige Termine frei. Laufen wird die Presse in jedem Fall. Wer noch Obst bringen möchte, kann sich bei Familie Krause, Telefon 07083-928954 anmelden.

Ein Bericht von Winnie Gegenheimer

16. August 2023
von Verena
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Mostsaison 2023

Auch in diesem Jahr können Sie bei der IG Moschde Neusatz/Rotensol ihr Obst (Äpfel, Birnen, Quitten) zu Saft pressen und heißabfüllen lassen.

Die Saison beginnt am 9. September. Am 10. September zeigen wir im Rahmen der Erlebniswanderung auf der Höhe, wie der Apfel zu Saft wird. Sie sind herzlich eingeladen, sich selbst an der Handpresse zu versuchen und den frisch gepressten Saft sowie selbst gebackenes Apfelbrot zu probieren.

Weitere Termine werden ab dem 16. September wöchentlich samstags bis voraussichtlich 14. Oktober und am Freitag, den 22. September angeboten.

Anmeldungen zum Obstpressen sowie für die Heißabfüllung bei der IG Moschde Neusatz/Rotensol nehmen wir ab dem 01. September unter info@ig-moschde.de oder Tel. 07083/928954 (Timo Krause ab 18.00 Uhr) gerne entgegen. Bei der verbindlichen Anmeldung sollte die zu erwartende Obstmenge möglichst genau genannt werden.

–           Mindestmenge für das Obstpressen:            ab 50 Kilogramm

–           Mindestmenge für die Heißabfüllung:                       ab 50 Liter

–           Kosten:            je 10 kg Pressen                                1.20 – €

je 5 Liter Heißabfüllung                      1,50.- €

je 5 Liter-Beutel                                  1,00.- €

je 5 Liter-Karton                                 1,50.- €

30. Mai 2023
von Verena
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Die Wiese – ein faszinierender Lebensraum

Fast 1.000 Tier- und Pflanzenarten, ein Hotspot der Artenvielfalt, das sind Wiesen. Ohne Wiesen sähe es mit der Bestäubung der Obstbäume sehr schlecht aus, deshalb hatte die IG Moschde am Freitag, 05.05.2023 zu einem Vortrag über diesen Lebensraum in die Rotensoler Remise eingeladen.

Am Beispiel der Pfinzwiesen bei Karlsbad-Ittersbach, einem Naturschutzgebiet, gewährte der Biologe Ralf Westholt den zahlreichen Zuhörer:innen Einblicke in kuriose Lebensweisen einiger Arten, die auch auf unseren Wiesen noch zu finden sind – jedoch mit sinkender Tendenz. So beipielsweise der Ameisen-Wiesenknopfbläuling, dessen Raupe von Ameisen adoptiert wird. Schaumkronen, die wie Spucke an Grasstängeln kleben, stammen von der Wiesenzikade, einem Insekt, dass für seine Konzerte an lauen Sommerabenden bekannt ist. Der Wiesensalbei hat einen Mechanismus, der bei Besuch einer Hummel oder Biene den Pollen auf deren Hinterleib abstreift, während das Insekt sich im Innern der Blüte am Nektar labt.

Doch wie entstanden eigentlich Wiesen? Nach der letzten Eiszeit kehrten vor etwa 10.000 Jahren allmählich die Bäume zurück. Große wilde Pflanzenfresser wie Büffel, Wisente und Auerochsen durchstreiften Europa, knickten dabei Bäume um, scharrten den Boden auf und mit ihrem Kot brachten sie Pflanzensamen ein: So entstand das Offenland. Auch die ersten Versuche der frisch sesshaft gewordenen Menschen, mit einfachen Mitteln den Wald zu roden, Tiere einzuhegen und später mit Hilfe von Sensen in kleinen Portionen Futter zu gewinnen, trug zur Entstehung von Wiesen und Weiden bei. Im Laufe der Jahrtausende haben sich zahlreiche Lebewesen entwickelt, die sich auf diesen Lebensraum spezialisiert haben und ihn zum Überleben brauchen: Grünland ist also viel mehr als nur Futterlieferant oder Mähfläche.

Die höchste Artenvielfalt haben dabei Wiesen, die zweimal im Jahr mit der Sense gemäht wurden oder von sehr wenigen Weidetieren abgefressen werden.

Diese Art der Bewirtschaftung ist heute nur noch äußerst selten anzutreffen. Das heutige mehrmalige Mähen mit den schnellen landwirtschaftlichen Maschinen , ebenso wie häufiges Rasenmähen im Privatgarten machen vielen Wiesenlebewesen den Garaus. Auch das Mulchen führt zu den hohen Verlusten im Insektenbestand. Daher sind sie Inzwischen selten geworden, die bunten Blumen, die Kräuter, die davon abhängigen Insekten und die Vögel, deren Bestände um 60 – 90% eingebrochen sind. Den Landwirten kann nicht unbedingt ein Vorwurf gemacht werden, denn sie seien Opfer gesellschaftlicher Ansprüche nach billigen Lebensmitteln und einer verfehlten Landwirtschaftspolitik, die sich nicht um Naturschutz schere. Die Flurbereinigungen haben zudem kleinteilige Strukturen aufgelöst, die Lebewesen Unterschlupf bieten, wenn Gefahr drohe.

Nach diesen eindrücklichen Ausführungen und Bildern entspannte sich am Ende des Vortrags eine Diskussion was Lösungen sein können, die anschließend bei Speis und Trank weitergeführt wurden

24. März 2023
von Verena
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Mitgliederversammlung 2023

Am 10. März traf sich die IG-Moschde zur Mitgliederversammlung im Gemeindesaal Neusatz. Von 38 Mitgliedern waren 23 anwesend.

Der 1. Vorsitzende Timo Krause begrüßte alle Anwesenden.

Danach wurde unserem verstorbenen Mitglied Bernd Burkhardt mit einer Schweigeminute gedacht.

Im ausführlichen Bericht  von Timo Krause gab er bekannt, dass von den 6 geplanten öffentlichen Terminen nur 4 tatsächlich wahrgenommen werden konnten. Der Termin mit dem Kindergarten wurde aus mangelndem Obst und Interesse abgesagt. Es wurden 8,7 Tonnen Obst gepresst und 3900 Liter Saft heiß abgefüllt. Im Laufe seines Berichtes erwähnte er, dass bei einem Mosttermin die Heizspirale in einem der Heißabfüllbehälter ausgefallen war, diese wurde durch Frank Jensch repariert. Für das Jahr 2023 sind keine neuen Anschaffungen geplant.

Im Anschluss folgten die Berichte des Schriftführer Christophe Gentil und Kassenwart Frank Jensch. Unser Kassenwart konnte ein Plus gegenüber 2021 vorweißen, was uns allen sehr freut. Unsere Kassenprüfer hatten keine Beanstandungen vorzubringen, und lobten die Führung der Kasse.

Es erfolgte eine rege Diskussion über den Antrag und Abstimmung zu eine Online-Mitgliederversammlung im Falle einer erneuten Pandemie. Unser 2. Vorstand Ulrich Wurster ist der Auffassung, dass dies nur im Notfall greifen soll. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

Der nächste Punkt auf der Tagesordnung ist der drohende Verkauf des alten Schulhauses. Da uns die Garage und die anschließenden unteren Räume zur Verfügung durch die Stadt gestellt wurden, sehen wir mit gemischten Gefühlen in die Zukunft. Die Vorstandschaft und der Ortschaftsrat stehen mit der Stadt Bad Herrenalb in regen Kontakt. Dietmar Barthelt erklärt uns hierzu den aktuellen Sachverhalt. Es soll unter Berücksichtigung der Kosten und einem Raumkonzept bis Sept. 2023 entschieden werden, wie es mit dem alten Schulhaus weiter geht. Im Falle eines Verkaufes droht der IG-Moschde die Auflösung und der Verlust der alten Presse.

Da in der Mostsaison 2022 kein Helferfest nach der durchgeführten Mostsaison erfolgte, wurde durch Nathalie Krause im Namen der Vorstandschaft diverse Präsente an die Helfer übergeben.

Dieses Jahr planen wir wieder die Aufnahme des Stammtisches in unseren Vereinsraum.

Ebenso wird einen Vortrag auf Spendenbasis Ende April, Anfang Mai mit dem Thema „Lebensraum Wiese“ in der Remise Rotensol stattfinden.

7. März 2023
von Verena
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Einladung zum Baumschnittkurs

Am Samstag, den 11. März 2023, lädt die IG Moschde alle Interessenten aus der örtlichen Umgebung zum Baumschnittkurs ein. Ulrich Wurster erklärt uns, wie fachgerechte Obstbaumpflege aussehen sollte. An mehreren Bäumen verschiedenen Alters wird er demonstrieren, wie dieses Wissen praktisch umgesetzt werden kann.

Treffpunkt: Parkplatz beim Sportheim Neusatz

Uhrzeit: 9.30 Uhr

15. Februar 2023
von Verena
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Einladung zur Mitgliederversammlung 2023

Die IG Moschde Neusatz/Rotensol lädt ihre Mitglieder (und solche, die es noch werden wollen) zur diesjährigen Mitgliederversammlung ein.

am:        Freitag, den 10. März 2023

um:        19.30 Uhr

im:         Gemeindesaal Neusatz

 

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1)      Begrüßung

2)      Totenehrung

3)      Jahresrückblick 2022 / Jahresplanung 2023

4)      Bericht des Schriftführers

5)      Bericht des Kassenwartes und der Kassenprüfer

6)      Aussprache und Entlastung

7)      Anträge

8)      Sonstiges

Weitere Anregungen und Vorschläge zur Tagesordnung werden gerne bis spätestens 03.03.2023 unter Tel. 07083/928954 aufgenommen.

gez. Timo Krause

1.Vorsitzender

 

Bitte vormerken:

Am Samstag, den 11. März 2023 lädt die IG Moschde alle Interessenten aus der örtlichen Umgebung zum Baumschnittkurs mit Hr. Wurster ein! Der Treffpunkt wird noch bekannt gegeben.

11. Oktober 2022
von Verena
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Mostsaison IG Moschde

von Winnie Gegenheimer

Die kleine Clara grinst über beide Backen, als sie ihren Becher mit orangegelbem Apfelsaft geleert hat. Selbstverständlich nimmt sie nochmal! Eben noch ist der Saft schäumend aus der Presse der Kelter in Neusatz gelaufen, er riecht förmlich nach Apfel. Nathalie Krause und Markus Merkle haben den dicken Strahl durch ein Sieb laufen lassen, dann kommt er schon in den Krug. „Da ist nichts drin außer purem Apfel“, betont Timo Krause, Vorsitzender der IG Moschde Neusatz-Rotensol. Clara war hautnah dabei: mit den Eltern ist sie extra aus Niefern gekommen um mitzuerleben, wie die schweren Säcke mit Äpfeln von Tante und Onkel aus Ottenhausen zunächst gewogen und dann auf die hölzerne Schütte gewuchtet wurden. Gemeinsam mit ihrem Vater hat sie aufmerksam fauliges Obst ausgelesen und dann staunend zugesehen, wie die Äpfel zunächst im Wasser gespült und dann von der Öffnung der Spindel „verschluckt“ wurden. Nathalie Krause, mit achtzehn Jahren jüngstes IG Moschde-Mitglied, hat versiert Lage um Lage an Rahmen, Platten und Tüchern aufgesetzt, in die dann der zerkleinerte Apfelbrei, die Maische, spritzend hineinfiel. „Man merkt den Äpfeln die Trockenheit des Sommers an“, stellt Merkle fest, „da steht viel weniger Saft in der Wanne vor dem Pressvorgang.“ Trotzdem sind Dörflingers aus Ottenhausen sehr zufrieden: aus knapp 150 Kilo Äpfeln wurden über 80 Liter Saft. Den größten Teil wollen sie erhitzen lassen und als Bag in Box-Einheiten einlagern. „Das Bag in Box-System wird immer mehr nachgefragt“, berichtet IG-Vorsitzender Krause, „gerade bei junge Familien, die vermehrt Saft machen. Vergorener Most ist da nicht mehr so gefragt.“ Genau so auch bei dem Ehepaar aus Langenalb, dessen Enkel Rosalie und Jonah aus Mutschelbach nicht nur gleich zum Probieren dabei sind, sondern auch einen guten Teil als haltbaren Saft mitnehmen. Am vergangenen Wochenende, dem ersten regulären Öffnungstermin der Kelter, hätten sie 2,6 Tonnen Äpfel verarbeitet, berichtet Vorsitzender Krause, an diesem Samstag 1,5 Tonnen und am kommenden Samstag seien es fast 3 Tonnen, die angemeldet wurden: „Die Ernte war aber vielfach nicht so ergiebig.“ Vorn an der Presse geht es Schlag auf Schlag: Wannen säubern nach dem Pressvorgang, Tücher mit dem Trester ausschütten, nächste Fuhre Äpfel wiegen. Vor dem Tor steht John Bode, Landwirt aus Schömberg, und verdichtet Trester in einem großen Fass – durch Festtreten: „Ich will das als Futter für meine Ziegen ausprobieren.“ Grinst – und tritt in Seelenruhe weiter. Den großen Restteil des Tresters holt übrigens Achim Dürr für seine Landwirtschaft ab. Drin an der Heißabfüllanlage schwitzen Cornelia Merkle und Christophe Gentil: die Stromsicherung springt wiederholt heraus, es kommt zum Stau bei der Bag in Box-Verarbeitung. Doch die Kunden zeigen viel Verständnis. Die entspannte Stimmung, trotz der Arbeit, die ansonsten wie geschmiert läuft, beeindruckt alle. „Die Erhaltung der alten Moste hier im ehemaligen Schulhaus liegt uns allen am Herzen“, spricht Timo Krause für die 39 ehrenamtlichen Mitglieder der IG, die sich an den samstäglichen Terminen mit dem Dienst abwechseln. Junge Verstärkung wäre sehr erwünscht!

8. August 2022
von Verena
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Mostsaison 2022

Dieses Jahr beginnt die Saison am 10. September mit dem Reinigen der Anlage und dem Vormosten. Danach werden folgende öffentliche Termine angeboten:

 

Samstag 17. September

Samstag 24. September

Samstag 01. Oktober

Freitag 07. Oktober

Samstag 08. Oktober

Samstag 15. Oktober

Anmeldungen zum Obstpressen sowie für die Heißabfüllung nehmen wir ab 5. September unter info@ig-moschde.de oder Tel. 07083/928954 (Timo Krause ab 18.00 Uhr) gerne entgegen. Bei der verbindlichen Anmeldung sollte die zu erwartende Obstmenge genannt werden.

–           Mindestmenge für das Obstpressen:            ab 50 Kilogramm

–           Mindestmenge für die Heißabfüllung:         ab 50 Liter

–           Kosten:            je 10 kg Pressen                                1,20 – €

                                    je 5 Liter Heißabfüllung                    1,50.- €

                                    je 5 Liter-Beutel                                  1,00.- €

                                    je 5 Liter-Karton                                 1,50.- €

19. Juni 2022
von Verena
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Mitgliederversammlung 2022

Am 03. Juni traf sich die IG Moschde zur Mitgliederversammlung im Gemeindesaal Neusatz. Von derzeit 39 Mitgliedern waren 18 anwesend.

Der 1. Vorsitzende Timo Krause begrüßte alle Anwesenden und gab einen ausführlichen Bericht über das Mostjahr 2021. Von den geplanten 6 öffentlichen Mostterminen konnten wegen geringer Ernte nur 3 Termine durchgeführt werden. Dabei wurden 4175 kg Obst gepresst und 120 Liter Saft heiß abgefüllt. Die IG Moschde hat in diesem Jahr Kartons und einen neuen Lebensmittelschlauch angeschafft. Außerdem musste eine defekte Pumpe ersetzt werden.

Es folgte der Bericht der Kassenwartin und des Schriftführers. Unsere Kassenprüfer hatten keine Beanstandungen vorzubringen und lobten die vorbildliche Führung der Kasse. Der gesamte Vorstand wurde daraufhin einstimmig entlastet. Nach zwei Jahren standen die Neuwahlen des Kassenwartes, Schriftführers und der Beisitzer an. Timo Krause dankte der Kassenwartin Eva Aldinger in Abwesenheit für ihre geleistete Arbeit. Ein kleines Präsent als Dankeschön wird nachträglich überreicht. Für das Amt des Kassenwartes wurde Frank Jensch vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Der Schriftführer Christophe Gentil, sowie die Beisitzer Cornelia Merkle, Verena Krause und Dr. Wolfhart König wurden ebenfalls einstimmig in ihrem Amt bestätigt. Reinhold Rau und Markus Merkle wurden als Kassenprüfer gewählt.

Da auch 2021 kein Helferfest stattfinden konnte, wurde allen 19 Helfern der vergangenen Mostsaison eine Flasche Apfel-Balsamico-Essig als kleines Dankeschön überreicht. Aus den Überlegungen, wie wir als IG Moschde präsenter sein können, entstand die Idee eines Werbeflyers. Dieser ist nun rechtzeitig vor der Sitzung fertig geworden. Die Mitglieder werden eingeladen, mehrere Exemplare mitzunehmen und an Interessierte weiterzugeben oder öffentlich auszulegen. Ulrich Wurster überreicht Timo Krause für seine Vorstandsarbeit und Verena Krause für die Erstellung der Flyer eine kleine Aufmerksamkeit. Der Wunsch eines Mitglieds sich, gemäß der Satzung, mehr für die Erhaltung des Obstbaus in Neusatz und Rotensol einzusetzen wurde ausführlich diskutiert. Einige Ideen hierzu werden in den nächsten Vorstandssitzungen auf ihre Umsetzbarkeit geprüft. Timo Krause dankte allen Mitgliedern für ihre Anwesenheit und freut sich auf eine hoffentlich erfolgreiche Mostsaison 2022.

Folgende Aktivitäten sind bisher geplant:

– Regelmäßige Stammtischabende in unserem Vereinsraum in Neusatz

– Schaumosten bei der Erlebniswanderung am 11. September

– Voraussichtlicher Beginn der Mostsaison am Samstag, den 17. September